Zwillingsviadukte der Eisenbahn, 36 m hoch — die „Aquädukte der Rominter Heide“. Ca. 82 km, ganzjährig.
Viadukte von Stańczyki — römische Größe in Masuren
Die Viadukte von Stańczyki (Staatshausen) sind zwei Eisenbahnbrücken-Zwillinge über dem Tal der Błędzianka (Blindupp), am Rand der Rominter Heide (Puszcza Romincka), etwa 82 km von Ostoja Dwa Jeziora entfernt. Ihre Bögen haben eine Spannweite von 30 Metern und erheben sich 36 Meter über den Talgrund, wie römische Aquädukte. Ganzjährig zugänglich — ein Ausflug für einen ganzen Tag.
Am Rand der Rominter Heide, über dem Tal der Błędzianka, stehen zwei Eisenbahnbrücken-Zwillinge, die wie römische Aquädukte aussehen. Bögen mit dreißig Metern Spannweite, sechsunddreißig Meter Höhe über dem Talgrund — eine Dimension, die niemand im Land der Seen erwartet.
Die Baugeschichte ist eine Geschichte vergeblicher Mühe: Die Arbeiten dauerten mit Unterbrechungen von 1912 bis 1926, über eine der Brücken fuhr nie ein Zug, und die Strecke wurde nach 1945 abgebaut. Geblieben sind die Bauwerke selbst — und ein atemberaubender Anblick.
Ein Ausflug für einen ganzen Tag, den man gut mit Gołdap (Goldap) oder dem Dreiländereck verbinden kann.
Warum sich der Ausflug lohnt
- Eine der höchsten Eisenbahnbrücken Polens — 36 Meter über dem Talgrund, eher alpine als masurische Dimensionen.
- Architektur wie in Rom: schlanke Bögen mit 30 Metern Spannweite und eine steinerne Oberfläche.
- Eine ungewöhnliche Geschichte: Vierzehn Jahre wurde gebaut, und über eine der Brücken fuhr nie ein Zug.
- Einer der fotogensten Orte der Region — zu jeder Jahreszeit anders.
- Im Winter ist die Landschaft der Rominter Heide etwas ganz Besonderes.
- Ein guter Anlass für einen Tagesausflug nach Osten: Gołdap und das Dreiländereck von Polen, Litauen und Russland.
Kurz gesagt
- zwei 36 m hohe Viadukte
- Bögen mit 30 m Spannweite
- Architektur wie römische Aquädukte
- Rominter Heide
- einer der fotogensten Orte der Region.
Praktisches
- ca. 82 km
- ganzjährig, von morgens bis Sonnenuntergang
- Eintritt kostenpflichtig (geringe Gebühr)
- Zugang über einen Waldweg — geschlossene Schuhe
- nicht auf die Geländer steigen.
Von Ostoja Dwa Jeziora aus
Ein Tag im Osten: Stańczyki, Gołdap (Gradierwerke, Goldaper Berg / Piękna Góra) und das Dreiländereck.
Häufig gestellte Fragen
Kann man auf den Viadukt gehen?
Ja, an der dafür vorgesehenen Stelle und mit Vorsicht. Nicht auf Geländer und Kanten steigen.
Lohnt sich der Besuch im Winter?
Ja, die winterliche Landschaft der Heide ist etwas ganz Besonderes.
Wie lange fährt man?
Es sind ca. 82 km — ein Ausflug für einen ganzen Tag.
Ist das ein Ausflug mit Kindern?
Ja — mit Kindern bleiben Sie auf den markierten Wegen. Der Zugang führt über einen Waldweg, daher sind geschlossene Schuhe hilfreich.
Sind die Viadukte das ganze Jahr über zugänglich?
Ja, das Gelände ist ganzjährig tagsüber zugänglich. Die aktuellen Eintrittsregeln sollten Sie vor der Abfahrt prüfen.
Was lässt sich mit den Viadukten von Stańczyki verbinden?
Gołdap (Gradierwerk, Goldaper Berg) und das Dreiländereck von Polen, Litauen und Russland. An einem Tag ist alles zu schaffen, aber man sollte früh losfahren.
Woher kommt der Name „Aquädukte der Rominter Heide“?
Vom Aussehen — die Bögen der Brücken ahmen römische Aquädukte nach und wirken in der Seenlandschaft völlig fehl am Platz.
Wo übernachtet man auf dem Weg nach Stańczyki?
Ostoja Dwa Jeziora in Kal bei Węgorzewo (Angerburg) ist ein bequemer Ausgangspunkt für einen Tagesausflug nach Osten — zum Abendessen sind Sie zurück im Restaurant Qchnia Dwa Jeziora.
Siehe auch: Biegnący Wilk · Wisentgehege · Masurischer Kanal und Schleuse Guja · Alle Attraktionen